Bondage

Es gibt verschiedene Techniken, die bei Fesselungsspielen angewandt werden. Dabei können zum Beispiel Körperteile zusammengebunden oder aber gespreizt werden. Beliebt ist auch das Festbinden an Stühle und andere Gegenstände, zum Teil auch Gegenstände, die speziell für Bondage entworfen wurden. Manche finden es auch sehr erregend, wenn sie komplett eingepackt oder in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt werden. Hierfür gibt es auch zweckgerichtete Kleidungsstücke, wie extrem enge Röcke, die teilweise auch in den Bereich des Fetischs fallen. Auch das Aufhängen des Körpers ist eine Methode des Bondages.
Die Personen, die sich für Bondage interessieren und zusammenfinden, müssen sich absolut vertrauen. Denn der Gefesselte und damit Ausgelieferte muss sich auf den Fesselnden hundertprozentig verlassen können, dass dieser ihn wieder befreit, sobald eine gewisse Grenze erreicht ist. Daher muss sich der passive Part über seine eigenen körperlichen und psychischen Grenzen bewusst sein und sich ausführlich mit dem anderen zuvor austauschen. Sinnvoll ist ein vereinbartes Codewort, bei dem, sobald es ausgesprochen wird, die Spielerei abgebrochen wird. Vermieden werden sollten Fesseln um den Hals, da hier schon tödliche Unfälle in der Vergangenheit vorgekommen sind. Eine weitere, sehr wichtige Regel ist, dass der Gefesselte niemals allein gelassen werden darf. Warum Menschen es erregend finden, sich fesseln zu lassen, kann zum einen die Hilflosigkeit sein, die man dabei fühlt, was in den Bereich des Masochismus fällt. Das in Verbindung mit einem gewissen Schmerz erfüllt Sadomasochisten sexuell. Der, der das Bondage durchführt, empfindet die Unterwerfung und Abhängigkeit des Partners erregend.
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