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Spanking ist mehr als nur Sex

Was ist Spanking? Spanking beschreibt im Allgemeinen eine Form der Züchtigung. Es geht um ein erotisches Spiel und hat mit Kindererziehung überhaupt nichts zu tun. Diese Form der Liebe gehört zum weiten Feld des BDSM, ist sehr gefühlvoll, intensiv und lässt viel Freiraum für Fantasie.

Natürlich ist Sex nach wie vor nicht wirklich das Thema, was man in der Öffentlichkeit diskutiert. Dennoch ist es längst so, dass man über dieses Thema offen spricht. Sex ist facettenreich und wunderschön. Außerdem dient er schon seit langem nicht einzig mehr der Fortpflanzung. Gerade, weil die Menschen aber bereit sind, über Sex recht offen zu reden, sollen sie auch erzählen können, was sie mögen. Mal ehrlich, die Zeiten, in denen man Geschlechtsverkehr hinter geschlossenen Gardienen und bei absoluter Finsternis praktizierte, gehören doch längst der Vergangenheit an. Von daher bricht man zu neuen Ufern auf und überlässt die Hausmannskost denen, die sie mögen.

Warum also nicht, um die Lust zurück ins eheliche Bett oder ins Schlafzimmer überhaupt zu bringen, mal Spanking ins Liebesspiel einbeziehen? Was ist Spanking? Spanking beschreibt im Allgemeinen eine Form der Züchtigung. Es geht um ein erotisches Spiel und hat mit Kindererziehung überhaupt nichts zu tun. Diese Form der Liebe gehört zum weiten Feld des BDSM, ist sehr gefühlvoll, intensiv und lässt viel Freiraum für Fantasie. Warum ist das so wichtig? Viele Paare erleben Sex als etwas Lästiges, Notwendiges. Dabei kann Sex so viel Spaß machen, er kann fantasie- und geheimnisvoll sein. Beim Spanking gibt es zwei Partner. Soweit ist wohl alles klar. Dabei gibt es häufig einen aktiven Part, der also den passiven übers Knie legt und ihm gefühl- und lustvoll den Po versohlt. Spanker haben einen wesentlichen Grundsatz. Das Spiel sollte auf Wunsch beider Partner stattfinden. Beide Partner müssen volljährig sein und frei in ihren Entscheidungen. Der Grundsatz des SSC gilt also hier ebenso, wie beim BDSM überhaupt. Spanking kommt ursprünglich aus dem englischen Raum, wo die Schüler teils noch heute von den Lehrern gespankt werden. Da diese Form aber lediglich als Auffrischung und Bereicherung der Liebe gesehen werden soll, bleibt dieser Aspekt völlig außen vor.

Das klingt nun alles sehr theoretisch, aber wer hat sich noch nicht gedacht, dass er seinen Partner für diverse Äußerungen am liebsten übers Knie gelegt hätte? Welcher Mensch hat nicht manchmal Fantasien, ob derer er sich schämt? Das können Rollenspiele sein, wo er seinen Partner in züchtiger Schuluniform oder in kurzen Lederhosen sieht, aber eben auch die Fantasie, dass der geliebte Partner den strengen Papa gibt. Dies alles findet im Bereich des Spanking den nötigen Raum und die richtige Atmosphäre.

Beim Spanking geht es nicht darum, Auseinandersetzungen mit Gewalt zu beenden oder den Partner krankenhausreif zu schlagen. Nein, viel mehr geht es um das lustvolle Ausklapsen des Pos, das natürlich auch etwas intensiver ausfallen darf. Während manch einer die Szene an sich genießt, gibt es Menschen, die den Schmerz lieben und dabei große Lust empfinden. Der Reiz liegt jedoch für Viele hauptsächlich im Gedanken an das Verruchte, das Verbotene, das Anrüchige. Doch Spanking ist ganz normal. Es ist eine sehr intensive Form der Liebe, weil man den Partner übers Knie legt, ihn intensiv spürt. Einfach, weil man dem Partner so viel Liebe und Wärme geben kann. Selbst wenn er gezüchtigt wird, spürt er einfach, dass da jemand ist, der ihn auffängt. Spanking ist nicht pervers, auch wenn man oft etwas länger braucht, um das zu erkennen, sich selbst zu definieren und zu akzeptieren. Wer sein Sexleben auffrischen oder in andere Bahnen leiten möchte, kann mit Spanking einen Anfang wagen. Natürlich ist es empfehlenswert, anfangs nur mit der Hand zu schlagen, auch wenn es zahlreiche Spielzeuge gibt. Spanking als Spielart wird in der Regel mit der Hand ausgeführt. Von den Spielzeugen sollten Ungeübte die Finger lassen, da Verletzungen und Schädigungen an den Nieren und in anderen Bereichen nicht auszuschließen sind. Zudem möchte man ja häufig keine Schmerzgrenzen austesten, sondern lediglich die Liebe auf eine andere Ebene leiten.


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