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Intimpiercings steigern die Erotik

Unter einem Intimpiercing versteht man das Schmücken der Geschlechtsteile, sowohl männlich als auch weiblich mit Ringen und anderem Schmuck. Es ist selbstverständlich, dass dieser Schmuck steril sein sollte. Daher ist er aus Chirurgenstahl, Titan oder auch Platin gefertigt. Je nachdem, welche Stelle des Geschlechts man sich piercen lassen möchte, kann der Heilungsprozess unterschiedlich lang dauern.

Während bei Frauen häufig die äußeren und inneren Schamlippen oder auch das Schambein gepierct werden, können die Stellen bei den Männern noch sehr viel vielseitiger sein. Es ist auch längst nicht unüblich, den Damm piercen zu lassen. Da der menschliche Körper bei Männern und Frauen ähnlich aufgebaut ist und die äußeren Merkmale ziemlich gleich sind, versteht sich von selbst, dass sich sowohl Männer als auch Frauen das Schambein und den Damm piercen lassen können. Das empfindlichste Intimpiercing bei Frauen ist das Klitorispiercing. Dafür ist es vor allem wichtig, dass die Klitoris nicht zu klein ist. Sie sollte mindestens einen Durchmesser von sechs Millimetern besitzen. Wenn das Klitorispiercing falsch gestochen wird, kann das den Verlust der Empfindlichkeit bedeuten. Wird es jedoch gut vertragen, kann es einen immensen Lustgewinn mit sich bringen.

Bei Männern ist vor allem der Prinz Albert als Intimpiercing begehrt. Er verläuft durch die untere Peniswand. Da der Tragekomfort recht hoch ist, wird hier meist Schmuck mit einer dickeren Materialstärke getragen. Der Ampallang verläuft quer durch die Eichel. Ein Intimpiercing am Eichelrand wird Dydoe genannt. Männer können sich jedoch auch durch das Vorhautbändchen piercen lassen. Bei Männern ist es möglich, ein Piercing oberhalb der Peniswurzel zu setzen. In der Vorhaut kann ein Intimpiercing an verschiedenen Stellen gesetzt werden. Auch den Hodensack zu piercen, stellt im Allgemeinen kein Problem dar.

Ein Intimpiercing wirkt sehr reizvoll und kann, wenn es vertragen wird, die Lust steigern. Dennoch sollte man nicht vergessen, dass jedes Piercing auch Risiken birgt, da überall in der Haut und gerade im Intimbereich viele Nervenbahnen verlaufen. Das Risiko, daneben zu stechen, schwingt also immer mit. Jedoch ist es schön, eine Vagina zu betrachten, berühren und verwöhnen, die mit Intimpiercings geschmückt ist. Ebenso verhält es sich beim Penis des Mannes. Welche Frau verspürt nicht den Wunsch, diesen geschmückten Penis in den Mund zu nehmen? Wirken Männer, die ein Intimpiercing haben, nicht immer wie echte Kerle und Frauen, die ihre Schamlippen oder auch ihr Schambein schmücken, nicht immer etwas verrucht? Wenn man ehrlich ist, haben die Ringe und anderen Schmuckstücke durchaus ihren Reiz. Man möchte sie berühren, in den Mund nehmen, mit der Zunge daran spielen und dabei eine Luststeigerung erfahren. Es ist berauschend, wenn eine Frau unter der Zärtlichkeit einer Zunge zuckt und bebt. Ebenso verhält es sich mit dem Penis eines Mannes. Der Glanz des Stahles, der Wunsch, die Ringe im Körper zu spüren. Mit einem solchen Mann zu schlafen unterliegt einer überirdischen Macht, oder? Es gibt viele Frauen, die sich danach sehnen, dieses Gefühl einmal erfahren zu dürfen.

Dennoch findet nicht jeder Mensch ein Intimpiercing toll. Die einen haben Angst davor, dass es weh tun könnte und in vielen Fällen tut es das auch, andere haben einfach eine Abneigung gegen diese Form des Körperschmucks. Dennoch ist Intimschmuck längst kein Nogo mehr. Es ist gesellschaftsfähig geworden. Doch sollte man stets im Vorfeld bedenken, dass es bei der Heilung Probleme geben könnte. Die Geschlechtsteile werden stark sensibilisiert und können auf der einen Seite an Lust hinzugewinnen, auf der anderen Seite aber auch an Lust verlieren. Das ist ein Risiko, das es abzuwägen gilt. Gerade die Geschlechtsteile sind sehr empfindlich. Ein Verlust dieser Empfindsamkeit kann die Lust am Sex nehmen. Eine andere Seite sollte auch die Überlegung sein, dass ein Piercing nicht kostenlos ist und die Gefahr einer Entzündung recht hoch.


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